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Uhrenwerkstatt

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Ohne Vergangenheit keine Zukunft

Die ersten Uhrmacher waren Schlosser und Schmiede. Mitte des 16. Jahrhunderts entstanden in Deutschland Uhrmacherzünfte. Die ersten Uhrmachervereinigungen finden sich 1540 in Dresden. Die Uhrmacherei zählte zunächst zu den Künsten und später zum Kunsthandwerk. Mit Fug und Recht kann man behaupten, dass die Uhrmacher zu den Pionieren der Feinmechanik gehören.

Wir sind stolz darauf, dass wir auf eine über 175-jährige Geschichte der Uhrmacherei zurückblicken dürfen. Der Ur-Ur-Urgroßvater von Henrick Abeler, Anton Gottfried Fränken, hat 1840 sein Meisterstück, einen Regulator, fertiggestellt. Dieser hat den 1. und 2. Weltkrieg unbeschadet überstanden und zeigt bis heute noch immer genau an, was die Stunde geschlagen hat. Zu bewundern ist er im "Classic-Bereich" unserer Geschäftsräume.

In unserer zertifizierten Uhrmacherwerkstatt sorgen unser Uhrmachermeister und unsere Uhrmachergesellin für das reibungslose Funktionieren Ihrer Uhr und führen alle Arbeiten mit der gebotenen Kompetenz, größter Sorgfalt und handwerklichem Können durch. So sind für die Zertifizierung umfangreiche Lehrgänge Voraussetzung, die nicht selten im Stammhaus der Uhrenmanufakturen in der Schweiz stattfinden und oft mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Neben der Ausbildung der Uhrmacher ist die Ausstattung der Werkstatt mit modernsten Geräten wie z. B. einer Zeitwaage, eines Wasserdichtigkeitsprüfgerätes und speziellem Werkzeug für die verschiedenen Marken unabdingbar. Nur unter dieser Voraussetzung können wir die notwendigen Ersatzteile beziehen und somit die Wartung oder Revision in unserem Hause durchführen. Hochwertige Reinigungslösungen, Originalöle und -schmierstoffe sowie die Bereitstellung von zigtausend Ersatzteilen gewährleisten höchste Qualität bei der Reparatur Ihrer Uhr.

Gute Arbeit hat ihren Preis und braucht auch Zeit. Uhren bestehen aus zahlreichen Bauteilen und sind hochpräzise Instrumente. So hat z. B. ein mechanisches Chronographenwerk ca. 280 Bauteile, die ununterbrochen und oft unter schwierigsten Bedingungen arbeiten. Dabei sind Abnutzungserscheinungen unvermeidlich und eine Wartung unumgänglich, denn im Gegensatz zu Ihrem Auto, läuft Ihre Uhr 24 Stunden täglich und 365 Tage im Jahr. Von der Erstellung eines Kostenvoranschlages bis zur endgültigen Instandsetzung Ihrer Uhr können schon einmal mehrere Wochen vergehen. So muss bei einer Revision eines mechanischen Uhrwerkes dieses vorsichtig in seine Einzelteile zerlegt, anschließend sämtliche Teile gründlich entfettet und gesäubert, auf Abnutzungsspuren geprüft und bei Bedarf ausgetauscht werden. Danach wird das Uhrwerk wieder sorgfältig zusammengebaut und sämtliche Lager und Funktionsflächen geölt und gefettet. Mit einer Zeitwaage wird in verschiedenen Lagen die Ganggenauigkeit Ihres Zeitmessers geprüft und durch minimale Veränderung und Verlagerung des Gewichts die Unruh ausbalanciert und ihre Schwingdauer somit optimiert. Der nächste Schritt ist, alle Mechanismen auf einwandfreie Funktion zu überprüfen und kleinste Abweichungen nachzujustieren. Über mehrere Tage wird die Uhr auf einem Uhrenbeweger geprüft, der das Tragen am Handgelenk simuliert. Die Endkontrolle der Wasserdichtigkeit und Ganggenauigkeit bilden den Abschluss einer umfassenden, hochkomplexen Arbeit.

Wir helfen Ihnen zeitnah. So führen wir z. B. Batteriewechsel, Prüfung der Wasserdichtigkeit, Anbringen und Kürzen von Uhrarmbändern usw. für Sie aufs Warten durch.

Wir freuen uns auf Ihren Einkauf und stehen Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite.

Unsere Werkstatt ist u.a. zertifiziert für:

  • Rolex
  • OMEGA
  • Breitling
  • RADO
  • Longines

Letzte Änderung: 21.04.2016

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