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Glockenspiel

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Glockenspiel

/images/gallery/Slider/glockenspiel.jpgDie Geschichte um die Entstehung des Glockenspiels wurzelt in einer alten Familiengeschichte. Es war ein regnerischer Sonntagnachmittag, und da war ein Vater mit 12 Kindern, die nicht auf die Straße und in den Garten konnten. Der Vater erzählte von seinen Wanderjahren, von seinem Aufenthalt in England und begeisterte sich in seinen Erzählungen für die schönen Glockenspiele, die er an vielen Plätzen, auch in Holland und Belgien, gesehen und gehört hatte. Schon damals reifte in dem kleinen Jungen Georg Abeler der eigentlich vermessene und ausgefallene Gedanke:

 

"Solch ein Glockenspiel möchte ich später auch einmal haben".

 

Und so unwahrscheinlich es klingt, 1951 war es soweit: Georg Abeler konnte seinen Jugendtraum verwirklichen und das erste Dutzend aufeinander abgestimmter Glocken kaufen. Doch das genügte ihm nicht. In den folgenden Jahren wurde das Glockenspiel schließlich bis auf heute 37 Glocken erweitert. Bei dem großen Wiederaufbau 1958 kam weiteres hinzu: eine große Mercator-Weltkarte, auf der sechs Uhren anzeigen, wie spät es in Honolulu, New York, Moskau, Ceylon oder Tokio ist. Zusätzlich wird die mitteleuropäische Zeit angegeben. Darüber steht in einer imposanten Nische der Glockenturm. Auf der linken Seite erscheint viertelstündlich der Zeitgeist Chronos und dreht dabei seine Sanduhr um. Der Schnitter Tod kommt zur vollen Stunden aus seiner Tür heraus und erinnert so an das Vergängliche allen Daseins. Mit dem Schwung seiner Sense schneidet er symbolisch die vergangene Stunde ab. Zu den klingenden Liedern des Glockenspiels um 10, 12, 16 und 18 Uhr drehen zusätzlich zwei stadtbekannte Wuppertaler Originale der Jahrhundertwende, nämlich Zuckerfritz und August Callenbach, ihre Runde um den Glockenturm. Heute ist diese Kunstuhranlage eine vielbeachtete Sehenswürdigkeit der Stadt Wuppertal.

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